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Montagsfrage vom 13.05.2019

Guten Morgen zusammen und Herzlich Willkommen zur heutigen Montagsfrage:

Tolle Bücher, starke Mütter: Welche Mutter in einem Buch ist dir besonders im Gedächtnis geblieben?

In meinen Büchern kommen keine Mütter vor. Das klingt seltsam, aber tatsächlich hatte ich enome Schwierigkeiten, mich daran zu erinnern, wann ich das letzte Mal ein Buch gelesen habe, in dem eine Mutter eine auch nur halbwegs wichtige Rolle gespielt hat. DAmit ich aber nicht ganz ohne eine Antwort hierstehe, habe ich in meinem Klassiker-Archiv gestöbert und bin auf gleich zwei Mutterfiguren gestoßen: Brecht: Mutter Courage und ihre Kinder und Kleist: Die Marquise von O. Beides sind keine besonders herausragend tollen Mütter, aber auf ihre Weise bemerkenswerte Figuren. Sei es die Marquise, die ungeachtet ihrer ‚Schande‘ nach Unabhängigkeit strebt oder Courage, die ihre Kinder in dem Krieg, aus dem sie Profit schlagen wollte, verliert.

In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Woche!

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Monatsliste von April 2019

Ich hatte es ja prophezeit. Auch die Monatsliste im April sieht nicht besonders ansprechend aus. Viel gelesen habe ich noch immer nicht und das lag auch immer noch an der guten alten Uni. Es ist ja auch ganz interessant, dass ihr mich in diesem Blog in den ganzen Zwischentönen, in denen ich ja immer mal wieder ein paar Fetzen aus meinem Privatleben fallen lasse, von der Vorabizeit bis jetzt zum Abschluss des Studiums begleiten könnt. Ich finde es auf jeden Fall auch für mich spannend, dass dieser Blog eine gewisse Chronik meines Lebens darstellt – immerhin wird diese Seite im Juli ganze sieben (!) Jahre alt. Ich muss ehrlich sagen, das hätte ich mir damals nie träumen lassen. Und ich will auch schauen, dass ich das Jubiläum auch mal ein bisschen zelebriere, in den letzten Jahren habe ich das ja eher verschlafen.

Warum ich so viel über meinen Blog erzähle? Nun, zur Monatsliste gibt es nichts zu erzählen. In den letzten Tagen des ausgehenden Monats habe ich zumindest noch ein paar Seiten gelesen und den zweiten Charity-Band abgeschlossen, der dritte ist zusammen mit einem weiteren Hohlbeintitel auf meinem SuB eingezogen. Ansonsten ein bisschen Sherlock Holmes und das war es auch schon fast. Mit einer Ausnahme, aus der ihr möglicherweise ablesen könnt, was mich in der Uni beschäftigt hat. Ein paar Re-Reads von Klassikern! So ist dann die Seitenzahl nicht völlig desaströs, aber doch noch weit genug weg von dem, was ich mir wünschen würde. Kommen wir also zum Unvermeidlichen:

Gelesen:
Das Marmorbild – Joseph von Eichendorff (re-Read, 78 Seiten)
Der Katechismus der Familie Musgrave – Arthur Conan Doyle (coming soon, 19 Seiten)
Die Gutsherren von Reigate – Arthur Conan Doyle (coming soon, 19 Seiten)
Der Krüppel – Arthur Conan Doyle (coming soon, 17 Seiten)
Peter Schlemihl – Adelbert von Chamisso (re-Read, 95 Seiten)
Der Sandmann – E.T.A Hoffmann (re-Read, 39 Seiten)
Charity 02: Dunkel ist die Zukunft – Wolfgang Hohlbein (coming soon, 154 Seiten)

Gelesen (Deutsch): 421 Seiten, 14,03 Seiten pro Tag
Gelesen (Englisch): 0 Seiten, 0 Seiten pro Tag
Gelesen (gesamt): 421 Seiten, 14,03 Seiten pro Tag

Neuzugänge:
Charity 03: Die Königin der Rebellen – Wolfgang Hohlbein
Teufelsloch – Wolfgang Hohlbein

End-Sub-Stand: 118 (+1)

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Hanni und Nanni – Die Ausreißerin (#25)

Ein weiterer Hanni und Nanni-Band, der von Brigitte Endres geschrieben ist, erschien zuerst im Januar 2008, also vor inzwischen zehn Jahren.

In Lindenhof passieren gleich zwei Sachen gleichzeitig. Minka, die Katze des Gärtners hat Junge bekommen und die Mathelehrerin, Fräulein Jenks, muss für eine wichtige Operation einige Wochen ausfallen. Leider ist keine brauchbare Vertretungskraft greifbar, sodass zum ersten Mal ein männlicher Vertretungslehrer nach Lindenhof kommt, was die Mädchen ein wenig aus dem Konzept bringt. Gerade Elli, die ohnehin etwas schwärmerisch veranlagt ist, verfällt dem neuen Lehrer ganz und gar. Zeitgleich entdecken einige Mädchen dass bei Minka im Schuppen noch ein Mädchen sitzt, eine Ausreißerin. Sie ist vor ihrer Stiefmutter weggelaufen, die gedroht hat, sie nach Rotmoor, eine Art Internat für schwer erziehbare Kinder zu schicken. Die Mädchen nehmen Anteil und beschließen, sie in einer Matratzenkammer zu verstecken, was auch einige Zeit ziemlich gut geht. Dass das aber keine Dauerlösung ist, wird spätestens dann klar, als die Zwillinge zufälligerweise der völlig aufgelösten und schwangeren Stiefmutter begegnen. Und so kommt auch noch heraus, dass die Ausreißerin die Nichte der Schulleiterin ist.

In diesem Band gab es mal wieder zwei verschiedene Stränge, die sich am Ende ziemlich verwoben haben. Das eine ist Ellis Schwärmerei für den jungen Lehrer, die so weit geht, dass sie versucht, ihn in der Stadt zu treffen. Allerdings wird sie davon ziemlich geläutert und als dem Lehrer dann ein Liebesbrief, der angeblich von ihr ist, untergeschoben ist, eskaliert dieser Strang und kommt schließlich zum Abschluss. Der zweite Strang geht natürlich um die Ausreißerin und hier kommt der Abschluss natürich erst später, aber dann geht alles innerhalb von zwei Kapiteln.

Die Bände von Endres haben, wie immer, einige Schwächen, die in diesem Band leider voll zum Tragen kamen. Zum einen diese seltsame Schwärmerei, die es jetzt scheinbar in jedem Band irgendwie geben muss, hier ist sie etwas heftiger und ich fand es wirklich nicht schön aufbereitet und hat mich eher gestört. Zum Zweiten verstoßen die Mädchen so massiv und heftig gegen irgendwelche Regeln und kommen wohl völlig ungeschoren davon – sie verstecken hier tagelang eine Ausreißerin, belügen die Polizei und die Schulleitung und schließlich erpressen Sie eine Angehörige der Verschwundenen, indem sie den Aufenthaltsort nur verraten, wenn Fräulein Theobald die Ausreißerin in Lindenhof aufnimmt. Ich finde, das ist wirklich ein wenig viel.

Auf der Haben-Seite sieht es bei diesem Band recht dunkel aus. Mir fällt wirklich nur wenig ein, was dieser Band richtig macht. Die Spannungsbögen ergänzen sich ganz gut und dank des neuen Lehrers gibt es endlich auch wieder ein bisschen Unterricht zu sehen. Dennoch, mehr als 2/5 Sternen sind hierfür leider nicht drinne.

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Montagsfrage vom 06.05.2019

Guten Morgen zusammen und Herzlich Willkommen zur heutigen Montagsfrage!

Aufgrund von Verzögerungen im Betriebsablauf erscheint die Montagsfrage heute erst am Mittwoch, aber da ich euch dennoch wie geplant zwei Beiträge liefern möchte, kommt heute Abend noch ein weiterer Post auf euch zu. Aber erstmal zur Montagsfrage:

Was macht eine gute Buchhandlung aus?

Zwei Seelen wohnen – Ach – in meiner Brust!
Die eine strebt nach wahrer Größe,
nach Hallen, Tempeln voller Bücher.
Die andre wünscht sich Nähe, Wärme
Gemütlichkeit und kleine Räume.

Okay, lassen wir das. Ich mag riesige Buchläden. Etagenweise Bücher, riesige Auswahl, endloses Stöbern in nicht enden wollenden Regalreihen! Gibt es so etwas eigentlich heute noch? Ich war sehr traurig, als der örtliche Hugendubel eine seiner Etagen aufgegeben hat und damit seine Verkaufsfläche um mehr als 60% reduziert hat. Dort konnte man wundervoll stöbern. Wenn es gerademal zwei Regalmeter pro Genre gibt, macht das schon weniger Spaß. Das doofe ist auch, dass solche Büchertempel meistens nur von großen Ketten betrieben werden und ich mag anonyme Großkonzerne irgendwie nicht so gerne.

Stöbern klappt bei meiner kleinen Stammbuchhandlung nicht. Der kleine Bookshop auf dem Campus ist wirklich winzig – jeder Seminarraum der Uni ist größer. Aber fix sind sie. Ein gut benutzbarer Onlineshop, zentrale Lage, unglaublich freundliche Leute und am nächsten Tag ist das bestellte Buch da. Großartig! Über meine Suche nach einer schönen Buchhandlung habe ich mal in zwei alten Montagsfrage geschrieben, auch über große und kleine Buchhandlungen habe ich schon mal geschrieben.

In diesem Sinne, euch eine gute Restwoche und bis dahin!

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Monatsliste vom März 2019

Inzwischen sind wir schon im März angekommen und meine Leseliste ist auch in diesem Monat nur übersichtlich spannend. Neben ein paar Sherlock Holmes Geschichten ist es lediglich ein Re-Read geworden. Streiflichter aus Amerika lese ich immer dann, wenn ich gerade kein anderes Buch zur Hand nehmen kann und nur hin und wieder ein paar Minuten zum lesen komme. Hauptsächlich habe ich das auch auf ein paar Zug- und Busfahrten gelesen, weil ich ansonsten absolut keine Zeit hatte und dann in freien Minuten lieber geschlafen als gelesen habe. Und ich habe hunderte Seiten für die Uni gelesen, sodass ich dann nicht auch noch in meiner Freizeit ein Buch in die Hand nehmen wollte. Außer eben den Bryson.

Es gab auch noch einen kleinen Aufbau in diesem Monat. Der ist in Bezug auf die Seitenzahl zwar nicht besonders, aber er treibt die Zahl nach oben. Es gab nämlich keinen Abbau, weil ich ja nichts gelesen habe, abgesehen eben von dem Re-Read. Aber egal, genug gemeckert. Schauen wir nach vorne. Auch die April-Liste wird noch etwas traurig, aber die Mai-Liste sollte mal wieder ein Anlass zur Freude sein. Hoffen wir darauf und bringen die Zahlen schnell hinter uns:

Gelesen:

Streiflichter aus Amerika – Bill Bryson (re-Read, 348 Seiten)
Das gelbe Gesicht – Arthur Conan Doyle (coming soon, 18 Seiten)
Eine sonderbare Anstellung – Arthur Conan Doyle (coming soon, 18 Seiten)
Holmes‘ erste Abenteuer – Arthur Conan Doyle (coming soon, 20 Seiten)

Gelesen (Deutsch): 404 Seiten, 13,03 Seiten pro Tag
Gelesen (Englisch): 0 Seiten, 0 Seiten pro Tag
Gelesen (gesamt): 404 Seiten, 13,03 Seiten pro Tag

Neuzugänge:
Charity 02: Dunkel ist die Zukunft – Wolfgang Hohlbein

End-Sub-Stand: 117 (+1)

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Charity 01: Die beste Frau der Space Force – Wolfgang Hohlbein

Damals in den späten 80ern und frühen 90er-Jahren war dank (Film)Serien wie Star Trek und Star Wars das Science-Fiction Genre ziemlich beliebt. Auch Wolfgang Hohlbein war in dieser Zeit langsam aber sicher ziemlich beliebt und so entstand wohl die Idee, diese beiden beliebten Aspekte zu verbinden. Charity ist eine Romanreihe mit insgesamt zwölf Bänden, die aber unvollendet geblieben ist. Gelegentlich erwähnt Hohlbein, dass er die Reihe, beispielsweise im Zuge einer eBook-Neuveröffentlichung – mal zu Ende bringen wollen würde, aber das steht in den Sternen (pun intented!). Da aber zumindest im letzten Jahr mal ein Ende zur Thor Garson-Reihe erschien, ist es zumindest denkbar.

Charity Lard ist eine Pilotin bei der US Space Force. Sie wird weltbekannt, weil sie die Kommandantin eines Einsatzes ist, bei dem zum ersten Mal ein außerirdisches Raumschiff betreten wird. Eigentlich passierte dort nicht viel Spannendes, es war ein leerer, riesiger Kasten, dennoch wird das Ereignis als große Sensation gefeiert. Einige Wochen später wird sie in einer Nacht-und-Nebel-Aktion von der Regierung einbestellt. Das Schiff ist am Nordpol gelandet, es ist keine Kontaktaufnahme möglich und alle dorthingeschickten Einheiten gehen sämtlich verloren. Man beobachtet aus der Luft irgendwelche seltsamen Kreaturen. Doch als man Notfallmaßnahmen einzuleiten beginnt, ist es schon zu spät. Die Außerirdischen starten Flugkörper mit atomaren Sprengladungen, die ein dichtes Netz über der Erde abbilden. Als sich das Netz vervollständigt, wird es gezündet, paralllel kommen riesige Insektoide in die Städte und töten alles, was sich bewegt. Charity kann sich mit einigen anderen Leuten zunächst retten, sie wird schließlich von der Regierung in einen geheimnen Bunker beordert, wo das weitere Vorgehen besprochen werden soll. Doch auch diese Anlage wird schließlich angegriffen, sodass nur noch die Flucht in die Rettungskapseln bleibt. Stone hingegen hat einen anderen Plan. Er führt sie mit vorgehaltener Waffe in eine geheime Kammer und sperrt Charity in eine Kyrostaste-Vorrichtung ein.

Es ist relativ offensichtlich, dass wir es in diesem Band zunächst mit einer Art Exposition, einem Prolog zu tun hatten. Kern der Charity-Reihe dürfte wohl das, was in der wie auch immer gearteten Zukunft passieren wird, sein. Über diese ist jetzt erstmal noch wenig bekannt, aber die Invasion der Außerirdischen dürfte eine gewisse Rolle spielen und auch Stone wird noch zu einer Hauptfigur werden. Charity selbst ist als Hauptfigur nicht unsympathisch. Hohlbein gelingt es – zumindest aus meiner männlich geprägten Perspektive – Frauen als Protagonisten einzuführen, ohne dass man das Gefühl hat, es sei groß erwähnenswert, dass Charity weiblich ist. Es ist einfach so und weder groß herauszustellen noch die Serie deshalb gar abzuwerten und das gefällt mir recht gut – Frauenfigruen sind in der Sci-Fi doch etwas unterrepräsentiert.

Die Motive sind typisch für Science-Fiction in jeder Form. Es gibt Außerirdische, neue Technollgien, Raumfahrt und natürlich spiel alles ab dem zweiten Band in der Zukunft, eben in einer Zeit nach der Alien-Invasion. Das gefällt mir in der Form natürlich erstmal ziemlich gut, wenngleich noch völlig offen ist, wie es eigentilch weitergeht und worin die Aufgabe der Protagonistin bestehen wird. Zu Hohlbeins Schreibstil brauche ich nicht viel zu sagen, das ist einfach eine Geschmackssache, mir gefällt ist. Erwähnenswert ist vielleicht noch, dass in diesem ersten Band die Geschichte in zwei verschiedenen zeitlichen Ebenen erzählt wird, in einem Strang wird von der ersten Sichtung des außerirdischen Schiffes bis zur Invasion, im zweiten Strang wird vom Geschehen im Bunker erzählt. Das ist eigentlich recht reizvoll, weil es natürlich die Spannung erhöht.

Insgesamt ist der erste Band in meinen Augen ein gelungener Einstieg in eine Buchreihe und mit kaum 200 Seiten auch absolut überschaubar – um ehrlich zu sein passiert für diese Länge ziemlich viel in ziemlich kurzer Abfolge. Es zeigt sich also mal wieder, dass Hohlbein in den mittleren Romanlängen am Stärksten ist, weshalb ich auch gerne 4/5 Sternen gebe und auf die Folgebände gespannt bin – leider ist der Charity-Zyklus derzeit nur noch antiquarisch erhältlich.

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Montagsfrage vom 29.04.2019

Guten Morgen zusammen und Herzlich Willkommen zur heutigen Montagsfrage!

Ich weiß, eine Montagsfrage direkt am Montagvormittag zu beantworten ist sonst nicht so meine Art, aber es soll ja hier wieder ein wenig aktiver werden, daher:

Prequel oder Sequel?

Die Frage ist also, ob einem bestehenden Franchise lieber eine Vorgeschichte oder Fortsetzung hinzugefügt werden soll. Nun, beides kann einen Sinn ergeben. Wenn sich im Verlauf einer Serie Hintergründe ergeben, die zusätzlicher Erklärung bedürfen, ist ein Prequel sicherlich eine sinnvolle Idee. Für gewöhnlich mag ich aber Fortsetzungen von Geschichten. Auch wenn die Hauptgeschichte schon abgeschlossen ist, es aber in der Welt noch neue Geschichten zu erzählen gibt – sehr gerne, grundsätzlich mag ich sowas sehr. Allerdings passiert es schon gelegentlich, dass ich dann in der Welt ermüde, weil das Gefühl erwächst, es geht nur noch um einen Ausverkauf des Franchise. Vor allem, wenn dieselbe Geschichte nochmal aus der Perspektive der anderen Figur erzählt wird oder ähnliche Tricks, wie man aus dem gleichen Stoff noch mehr Bücher drucken kann.

In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Woche und freue mich schon darauf, in dieser Woche wieder etwas mehr auf diesem Blog zeigen zu können.

Bis dahin!

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Monatsliste von Februar 2019

Hallo zusammen,

lange ist es her, dass hier auf diesem Blog mal etwas passiert ist. Der Grund dafür ist mit dem Wort Studiumsabschluss ziemilch einfach zusammengefasst. Es ging dabei um Abschlussprüfungen, einen notwendigen Umzug und viele weitere Kleinigkeiten, die mit dieser Phase verbunden sind und mir jede Menge Kraft und Zeit geraubt haben. Dafür ist es seit einigen Tagen endlich wieder ruhiger und wird es voraussichtlich auch noch einige Monate bleiben. Insofern wird es auch mal wieder Zeit, diesen Blog wiederzubeleben und mal mehr als alle zwei Wochen eine Montagsfrage zu bloggen.

Heute geht es schon los mit der hier vorliegenden Monatsliste. Im Februar zeichnen sich noch deutlicher als im Januar die Spuren der anstehenden schwierigen Zeit ab. Ich habe insgesamt ziemlich wenig gelesen, lediglich ein paar Kurzgeschichten sind es im Endeffekt geworden. Wo der Februar hin ist, erschließt sich mir in der Rückschau leider auch nicht so ganz, aber ich muss ziemlich beschäftigt gewesen sein, wenn die Liste so traurig aussieht. In meinen beiden Büchern, die ich Ende Januar angefangen habe, habe ich jedenfall kaum einen bedeutsamen Fortschritt gemacht. Ein gutes hatte diese Phase natürlich auch noch: Immerhin kam es zu keinem SuB-Aufbau. Denn zum ausgiebigen Büchershoppen oder für den extensiven Besuch von Bücherschränken fehlte mir natürlich auch die Zeit. Aber seht doch einfach selbst:

Gelesen:
Greenshaws Monstum – Agatha Christie (coming soon, 26 Seiten)
Hanni und Nanni 26 – Enid Blyton (coming soon, 154 Seiten)
Silberstrahl – Arthur Conan Doyle (coming soon, 26 Seiten)
The Three Day Blow – Ernest Hemmingway (coming soon, 11 Seiten)

Gelesen (Deutsch): 206 Seiten, 7,35 Seiten pro Tag
Gelesen (Englisch): 11 Seiten, 0,4 Seiten pro Tag
Gelesen (gesamt): 217 Seiten, 7,75 Seiten pro Tag

SuB: 116 (+-0)

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Montagsfrage vom 22.04.2019

Guten Abend zusammen und Herzlich Willkommen zur Montagsfrage,

ich bin noch relativ weit von einem Montag entfernt, an dem diese Frage kommt, aber zumindest kommt sie diese Woche überhaupt und auch nicht erst Samstag Nacht. Die gute Nachricht ist, dass sich das in den nächsten Wochen wieder Schritt für Schritt normalisieren wird und ich kann euch versprechen, dass es dann wieder mit einigen spannenden Rezensionen hier weitergehen wird.

Die Frage, die mal als Ostermontagsfrage konzipiert war, beschäftigt sich mit Hasen. Ich soll Bücher mit Hasen finden. Und so ich meinen Blog durchsuchte, kam da rein gar nichts heraus. Also versuche ich mich mal, in meine Bibliothekszeit zurückzuversetzen, wie ich allmorgentlich über den Bilderbuchkisten kniete und da fiel mir dann doch noch ein Buch mit Hase ein: „Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab“ von Sam McBratney und Anita Jeram. Und blickt man zurück in meine Kindheit, erinnere ich mich noch an eine Buchrreihe, bei der ein Hase seiner Besitzerin von der ganzen Welt aus Briefe schreibt – Felix.

In diesem Sinne wünsche ich euch noch eine gute Restwoche und vermute, es wird dann ab nächster Woche hier auch wieder regulär weitergehen.

Bis dahin!

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Montagsfrage vom 08.04.2019

Hallo zusammen,

mal wieder ist die Woche schon ziemlich beendet, da ich nun endlich dazu komme, die Montagsfrage zu verbloggen:

Welcher Autor aus dem Nicht-Deutsch oder -Englisch-sprachigen Raum sollte mehr gelesen werden?

Oh, da fallen mir als erstes ein paar Franzosen ein. Moliére, Hugo und für die neueren Sachen Houellebecq, wobei ich von letzterm noch nichts gelesen habe. Er soll ziemlich lohnenswert sein. Aber auch aus dem fernen Osten gibt es lohnenswerte Literatur. Zum einen die ganzen japanischen Manga-Zeichner, wobei diese schon in ihren Nischen ganz gut gelesen werden. Aber auch Liao Yiwu, Haruki Murakami und Mo Yan. Auch hier, vom letzteren habe ich noch nichts gelesen, aber viel Gutes gehört.

Vergessen wir die Russen nicht. Dostojewski und Tolstoi sind Klasiker, ich mag aber besonders gerne die Werke von Dmitri Gluchovsky, Autor der Metro-Reihe.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen guten Sonntag und es bleibt spannend, wann ich euch nächste Woche mit der Montagsfrage überrasche.

Bis dahin!