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Montagsfrage vom 02.11.2020

Guten Abend zusammen und Herzlich Willkommen zur – zugegebenermaßen – etwas verspäteten Montagsfrage:

Kann ein Autor auch ein guter Rezensent sein?

Wieso denn nicht? Das muss nicht immer gut gehen – ich finde Maxim Biller irgendwie schwierig – aber viele große Literaturkritiker:innen sind auch selbst schriftstellerisch tätig. Elke Heidenreich und Thea Dorn sind hier nur zwei Beispiele; im literarischen Quartett sitzen aber als Gäste regelmäßig bekannte Autoren, die dort auch als Kritiker auftreten. Klar, einen klassischen Literaturblog betreiben die wenigsten, aber gleichzeitig Autor und Kritiker sein, ist nicht unüblich. Auch in der Wissenschaft ist es ja so, dass man zugleich selbst schreibt und auch ‚Rezensent‘ ist, gerade weil man eben eine Expertise auf seinem Gebiet hat – warum sollte das in der ’normalen‘ Welt anders sein?

In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute (Rest-)Woche und

Bis dahin!

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