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Der Hexer 39 – Buch der tausend Tode

FB-C_Hohlbein_Hexer_851x315ppiBei der Bahn würde man es „Verzögerung im Betriebsablauf“ nennen. Und ich bin am Sonntag sogar tatsächlich Bahn gefahren. Die blanke Wahrheit ist, ich habe es am Sonntag einfach nicht mehr geschafft, diesen Post zu schreiben und zu publizieren, daher jetzt ausnahmsweise an einem Dienstag. Viel Spaß dennoch.

So, jetzt wird es also spannend. Die Templer stehen vor der Burg, Robert steht in der Burg und trifft auf Necron, seinen Erzfeind, der ihm ein Ultimatum setzt, er solle die Frau verraten. Doch ein alter Bekannter, der gute Shannon, befreit ihn nach kurzer Zeit und zeigt ihm, dass in Wirklichkeit niemand geringeres als Shub-Niggurath hinter Necron steckt. Die Templer unterdies opfern fast alle ihrer Menschen, um einen Großteil der Drachenkrieger zu besiegen, die vier übrigen Master versuchen sich dann um Necron zu kümmern.

In blinder Liebe rennt Robert, um erst Shadow zu befreien und dann Priscylla aus den Fängen Necrons, der inzwischen das Necronomicon als Ultima Ratio verwendet hat, um die Templer aufzuhalten. Robert trifft auf Necron, aber ist nicht mächtig genug, ihn zu töten. Doch er lockt ihn zu Shannon in den Keller und dort entdeckt er, dass das Amulett seines Vaters das vierte Siegel der Macht ist, Necron das aber offensichtlich nicht wusste. So nutzt Robert dieses Siegel um den Körper Necrons, hinter dem sich ja Shub-Niggurath verbirgt, zu zerstören, Priscylla, die vom Necronomicon geschädigt ist, zu retten und das Necronomicon in seinen Besitz zu bringen.

Puh, das war also der Necron-Zyklus. Und was ein fulminantes Ende. Zwischendurch habe ich immer wieder vergessen, dass ich gerade an einem Groschenheft sitze und nicht vor dem Ende eines normalen Romans. So gut können Heftromane sein. Immer wieder kommt Spannung aus und schließlich kommen doch alle Stränge wieder zusammen. Priscylla wird irgendwie gerettet und ist aber doch nicht ansprechbar, Shadow überlebt, aber nicht in ihrem Körper, Shannon ist wieder mit von der Partie und als ob das noch nicht genug wäre, gibt es ja auch noch die Templer – ein Hinweis darauf, dass wir es bald mal wieder mit Howard zu tun bekommen?

Ich war mit diesem Band ziemlich glücklich und ich denke, er hat die bestmögliche Wertung verdient. Ich glaube, viel besser kann ein Heftroman kaum sein. Und irgendwann werde ich das auch mal nachprüfen. Vielleicht besorge ich mir, wenn wir mit dem Hexer-Zyklus durch sind, mal einen Stapel „echte“ und aktuelle Heftromane und schaue mal, wie sie die so im Vergleich machen. Bis dahin verbleibe ich mit 5/5 Sternen.

Danke an den Lübbe-Verlag für das Bereitstellen der Grafik. Im Rahmen des Blogprojekts “Der Hexer” erscheint wöchentlich eine Kurzrezension aus dieser Heftromanserie.

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