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Montagsfrage vom 03.08.2015

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Guten Morgen zusammen und herzlich Willkommen zur Montagsfrage,

nachdem es letzte Woche ja schon wieder etwas belebter im Blog zuging, startet dann diese Woche auch das neue Leseprojekt, auf das ich mich schon sehr freue, die letzte Klausur steht in zwei Stunden an und eine tolle Woche steht mir bevor. Doch fangen wir ganz normal mit der Montagsfrage an:

Wie schafft es eine Hauptfigur, sich bei dir unbeliebt zu machen?

Uih, dazu kann man jetzt eine ganze Menge sagen, aber ich muss sagen, mir sind gerade ein paar Sachen eingefallen, bei denen ich aber bei genauerer Überlegung dachte, dass mir das in bestimmten Handlungsmomenten auch gut gefallen kann. So bleibt mir am Ende nur ein wichtiger Punkt:

Die Figur handelt völlig anders, als es ihre Charakterisierung von ihr erwarten lasse – und das Handeln wird nicht in irgendeiner Form aufgelöst, verarbeitet oder als Stilmittel eingesetzt. Also im Prinzip ganz normale Logikfehler, sowas mag ich dann nicht. Ansonsten ist es mir lieb, wenn die Hauptfigur aktiv handelnde und nicht nur gehandelte ist, aber auch letzteres kann reizvoll sein. Nicht schön finde ich es außerdem, wenn die Figur sehr eindimensional gestrickt ist, wenn sie so eine typische Klischeerolle einnimmt, das ist mir in vielen Fällen nicht so lieb (aber auch hier: In manchen Fällen ein tolles Stilmittel!)

In diesem Sinne wünsche ich euch eine tolle Woche und hoffe, ihr schaut auch unter der Woche in meinen Blog rein, es gibt diese Woche wieder einige schöne Sachen zu lesen.

Bis dahin!

2 Kommentare

  1. Huhu!

    Welches Leseprojekt ist das denn? *neugierig*

    Logikfehler kann ich auch nicht verknusen, und für mich muss eine Hauptfigur auch handeln und nicht nur gerettet werden oder sonstwie eine passive Rolle spielen.

    HIER ist mein Beitrag für heute.

    LG,
    Mikka

    • Hey,
      ich kann dich gut verstehen, bei den allermeisten Büchern trifft das auch zu – und jemand, der sich nur retten lässt, ist schon nervig. Allerdings ist es in einigen Texten auch sehr interessant, wenn der Hauptcharakter nur jemand ist, der in den gesellschaftlichen Umständen zu einer Handlung gezwungen wird – das passiert in einigen Theaterstücken, die ich gelesen habe und das fand ich immer sehr cool!
      Das Leseprojekt ist übrigens ‚Wolfgang Hohlbeins Enwor‘ – eine zehnbändige Reihe aus den 80ern, von der ich ab sofort jeden Sonntag einen Band rezensiere – freue mich, wenn du mal reinschaust 🙂
      Beste Grüße
      Florian

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