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In eigener Sache: Ein Leseprojekt?

Hallo zusammen,

heute möchte ich meiner geneigten Leserschaft mal eine Frage stellen, bei dir ich mir selbst noch etwas uneinig bin.

Mark baut seine ganze Seite darauf auf, ein Buch kapitelweise zu kommentieren. Auch Anka schreibt zu einigen Büchern alle paar Seiten ein Update über ihre Gedanken zur jeweiligen Stelle und auch ich habe bei der letzten Lesenacht, inspiriert durch die jeweiligen stündlichen Fragen, schon einiges zu meinem aktuellen Buch geschrieben. Und wie ja bestimmt alle mitbekommen haben, versucht sich der liebe HeedlessQ im Moment an einem solchen Leseprojekt zu Great Expectations.

Angefixt und Anka und ihm hatte ich mir in den letzten Tagen immer mal wieder Gedanken gemacht, ob es vielleicht ganz spannend wäre, auch mal so ein Leseprojekt zu machen. Folgende Ideen hatte ich da:

Ein Leseprojekt zum Herrn der Ringe. Der Herr der Ringe hat 62 Kapitel auf 1008 Seiten. Da könnte ich mir gut vorstellen, jeden Tag oder alle zwei Tage (das müsste ich einfach mal ausprobieren) ein Kapitel zu lesen und zu kommentieren und ich denke, dazu gibt es auch jede Menge zu schreiben. Ich habe zwar die ersten 133 Seiten schon gelesen, aber die würde ich dann für das Projekt einfach nochmal lesen – das ist wahrscheinlich eh notwendig.

Ein Leseprojekt zu 1Q84. Von dem Buch habe ich schon seit einigen Monaten eine englische Gesamtausgabe hier liegen, diese umfasst 78 Kapitel auf 1318 Seiten, also ein ähnlich hohes Pensum wie beim Herrn der Ringe – auch hier könnte ich mir das Format täglich oder zweitägig vorstellen und ich bin überzeugt, auch bei 1Q84 gibt es viel zu schreiben, ich habe schon einiges über das Buch gelesen, aber irgendwie weiß ich immer noch nicht, was ich davon halten soll. Es zu lesen stelle ich mir als eine interessante Herausforderung vor.

Ein Leseprojekt zu Krieg und Frieden. Krieg und Frieden habe ich hier auch seit Monaten rumliegen, es umfasst 16 Teile auf 1532 Seiten – dieses Projekt würde dann wahrscheinlich nur einmal pro Woche fortgesetzt werden, sicherlich kann man auch zu Krieg und Frieden viel schreiben, von dem Buch weiß ich wohl bisher am wenigsten und weiß nicht mal, ob es mir auch nur ansatzweise zusagen würde.

Ein Mammutleseprojekt zu der “A Song of Ice and Fire” Reihe von George R.R. Martin, dessen erste vier Bände bei mir seit über einem Jahr einstauben. Band 1 hat 74 Kapitel auf 807 Seiten, Band 2 hat 71 Kapitel auf 969 Seiten, Band 3 hat 83 Kapitel auf  1128 Seiten und Band 4 hat “nur” 47 Kapitel auf  978 Seiten – ihr seht schon, ein Mammutprojekt. Bei diesem Buch würde ich wohl täglich ein Kapitel lesen und bewerten, aber zwischen den Bänden wahrscheinlich immer mal einige Zeit pausieren.

Ich würde mit einem solchen Projekt, wenn es funktioniert, zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Diese ganzen dicken Bücher, die sich auf meinem SuB angesammelt haben, würden endlich mal gelesen werden und ich könnte eine kleine Blogflaute (denn zum Ende dieser Woche geht mir der Rezensionsvorrat aus – und tolle Ideen für “In eigener Sache” – Posts fehlen mir leider auch) ganz gut ausgleichen. Außerdem würden bei einem solchen Projekt sicher interessante Gedanken entstehen, die es wert sind, festgehalten zu werden.

Also, meine Frage: Was haltet ihr von der Idee? Habt ihr einen Favoriten? Oder sollte ich von solchen Projekten lieber die Finger lassen? Spamme ich damit nur euren RSS-Reader zu, weil es euch nicht interessiert? Ich freu mich auf eure Anregungen.

4 Kommentare

  1. Pingback: 1Q84 – Ein Leseprojekt | Romanfresser.de

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