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Das Schwert der Wahrheit – Nachlese

Schwert der Wahrheit Regalreihe

Die Initiative, diese Reihe zu lesen ging von meinem Bruder aus. Ich hatte gerade wieder angefangen, überhaupt Bücher zu lesen, da empfahl er mir das erste Buch, “Das erste Gesetz der Magie”, von dem ich auch sehr angetan war und dann nach einiger Zeit die Fortsetzung lesen wollte und schließlich auch las.

Ziemlich genau 9556 Seiten und fast zwei Jahre später gilt es nun, ein Fazit zu ziehen. Mir hat die Reihe super gefallen. Es war meine erste Reihe dieser Länge – und es wird bestimmt nicht die letzte sein, die nächsten stehen bereits in den Startlöchern. Das Lied von Eis und Feuer, Das Rad der Zeit und einige andere Reihen lächeln mich bereits an.

Zusätzlich hat sich während der Reihe meine Einstellung zu Büchern verändert. Ich lese jetzt längere Bücher, ein Buch mit 600 Seiten ist für mich nicht mehr lang, sondern verhältnismäßig kurz.

Außerdem habe ich generell die High Fantasy damit für mich entdeckt. Ich mag es inzwischen sehr gern, in völlig fremde Welten abzutauchen – vorher war ich eher Anhänger der Low Fantasy oder Phantastik.

Terry Goodkinds Erzählweise fand ich regelrecht magisch. Der Autor hat es verstanden, eine Handlung spannend dahinplätschern zu lassen, wie kein anderer. Es passiert viele Seiten lang nicht besonders viel und trotzdem ist es immer ziemlich spannend.  Und die grandiosen Enden, an denen alles zusammenläuft und es innerhalb von wenigen Seiten zu einem Feuerwerk von Ereignissen kommt und man mit einem “Warte, was war das denn jetzt?”-Gefühl dasitzt, sind etwas besonderes, dass ich bisher nur bei Goodkind in dieser starken Form erlebt hatte.

Dazu kommen jetzt natürlich auch noch die kleinen Mängel. An einigen Stellen war die Reihe echt zu lang, aber das gehörte irgendwie dazu. Ich hätte die Reihe nicht an einem Stück fertig lesen können und das wollte ich auch nicht. Ich habe jetzt zwei Jahre dafür gebraucht – sicher hätte es schneller gehen können, aber ich denke, die Pause zwischen den Bänden war ganz hilfreich – man kam ja immer wieder gut rein.

Eigentlich müsste ich jetzt traurig sein, dass ich die Charaktere schon verlassen muss – aber das ist nicht der Fall, da Goodkind immer noch weiter in diesem Universum schreibt. Es gibt zwei Bände mit Vorgeschichten (wobei ich dafür endlich mal einen Kindle brauche), es gibt schon den ersten Band der Nachfolgerreihe, die im gleichen Universum angesiedelt ist, kurzum: Es gibt noch mehr Stoff. Und den werde ich mir auch antun. Und euch daran teilhaben lassen.

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