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Monatsliste vom Oktober 2017

Mal wieder ist ein Monat vergangen und mal wieder war der Monat nicht besonders erfolgreich. Insgesamt hätte ich mir gewünscht, diesen Monat mal wieder etwas häufiger zu einem Buch greifen zu können, aber leider hat das nur so mittelgut funktioniert. Seit sehr langer Zeit habe ich mal wieder ein englisches Buch gelesen, eines, das ich für wenig Geld in sehr gutem Zustand geschossen habe. Leider war mein restliches Lesepensum ansonsten so beschränkt, dass ich tatsächlich kein weiteres Buch gelesen habe und so muss ich euch leider mit diesen traurigen Zahlen alleinelassen und hoffe darauf, dass sich das im nächsten Monat wieder einrenkt.

Gelesen:

Earthly Remains – Donna Leon (coming soon, 308 Seiten)

Gelesen (Deutsch): 0 Seiten, 0  Seiten pro Tag
Gelesen (Englisch): 308 Seiten, 9,9 Seiten pro Tag
Gelesen (gesamt): 308 Seiten, 9,9 Seiten pro Tag

End-Sub-Stand: 110

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Montagsfrage vom 30.10.2017

Hallo zusammen und herzlich Willkommen zur heutigen Montagsfrage!

Leider ist sie mal wieder ein bisschen verspätet, sodass es jetzt Dienstag ist, dennoch möchte ich euch meine Antwort nicht vorenthalten:

Welches technische Gerät verwendest du zum Bloggen? Bloggst du auf dem Handy, Tablet, Notebook, PC oder auf etwas ganz anderem?

Ich habe auch schon mal auf dem iPad geschrieben (allerdings mit Tastatur), aber grundsätzlich blogge ich bevorzugt auf meinem Rechner oder auf einem Notebook, das ich meistens in der Uni mit mir herumtrage. Die Fotos mache ich mit meinem Smartphone – das erklärt auch die wechselnde Qualität der letzten Jahre – aber ich schreibe die Posts nicht auf dem Smartphone und mache dort auch keine Notizen, das mache ich ausschließlich auf Rechner/Notebook.

In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Woche, in einigen Tagen erscheint die etwas traurige Monatsliste und ich habe auch noch eine Rezi für euch vorbereitet.

Bis dahin!

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Apocalypsis II – Mario Giordano

Über vier Jahre ist es inzwischen her, dass ich den ersten Band von Mario Giordanos Apocalypsis gelesen habe – damals hatte ich den ersten Band mit immerhin vier Sternen ziemlich gelobt. Mario Giordano war inzwischen einige Jahre bei Lübbe tätig und schreibt inzwischen eher gemäßigte Kriminalromane. Diesen zweiten Band habe ich als Hörbuch gehört und dazu muss man direkt sagen, dass sich hier die schon damals angesprochene Episodenhaftigkeit noch etwas stärker zeigt, da die Episodenanfänge stets mit Musik unterlegt sind.

Peter Adam wacht auf, hat von Nakashima-Industries einen neuen Arm bekommen. Er will fliehen. Ohne Erinnerungen an die Zwischenzeit wacht er einige Tage später im Kölner Dom auf. Dieser stürzt dann zusammen und er schafft es vorher, Kontakt zu Maria und dem emeritierten Papst aufzunehmen. Darauf beginnt eine schnelle Jagd, Peter Adam wird mal von der einen- mal der anderen Seite eingespannt, entdeckt ein Dämon in ihm, der exorziert werden soll und schließlich taucht auch noch sein Bruder auf. Sie jagen nach einer satanischen Sekte, nach dem Teufel auf Erden persönlich und sie gelangen schließlich in ein kleines Bergdorf in Nepal; nur dort können sie die Apokalypse noch verhindern.

Ich fand dieses Buch sehr anstrengend. Es mag daran liegen, dass ich es als Hörbuch gehört habe und ich es generell etwas schwerer finde, Hörbüchern zu folgen, aber auch, dass das Buch sehr verworren ist. Es gibt die Haupthandlung, es gibt Rückblenden zu den ‚Gedankenaussetzern‘ Peter Adams, es werden Parallelszenen erzählt und dann gibt es noch massive Rückblenden in die frühe Menschheitsgeschichte, die mit der Haupthandlung zunächst wenig zu tun haben. Die reale Welt wird durch zahlreiche übersinnliche Elemente angereichert, Dämonenaustreibung, besondere ausgestorbene Völker, der Tausch von Körpern und schließlich noch die Manipulation der Zeit. Der Satanskult in Form einer Anti-Religion und natürlich auch die christliche Religion mit all ihren mystischen Elementen; die Malachias-Prophezeiung spielt eine Rolle, Reliquien und magische Schlüssel spielen eine Rolle, geheime Botschaften sowieso – insgesamt sind es einfach sehr viele Motive, die hier in die Handlung hereinspielen.

Der Vergleich zu Dan Brown liegt auf der Hand, es ist ein Vatikan-Thriller und entstand auch nach dem Erfolg von Sakrileg, dass sich Giordano und der Lübbe-Verlag von diesem Erfolg haben inspirieren lassen. Im Vergleich wirkt Apocalypsis II jedoch wie Dan Brown auf Speed, es ist alles viel schneller, abgedrehter und dann bisweilen auch kaum noch nachvollziehbar.

Die Verflechtung der Motive untereinander gelingt durchaus, mir sind auch nicht viele Logiklücken aufgefallen – auch wenn die bisherigen Rezensionen darauf hindeuten, dass man durchaus Konsistenzfehler finden kann, waren diese für mich zumindest nicht störend. Die Spannung kann Giordano in jedem Fall aufrechterhalten, die episodenartige Struktur gibt schon vor, dass es alle rund 60 Seiten einen spannenden Cliffhanger braucht, dementsprechend ist das Buch auch sehr actionlastig, es passiert fast auf jeder Seite etwas, was einen beim Lesen hält.

Das Hörbuch ist sehr angenehm zu hören, der Sprecher hält einen gut bei der Stange – ich fand die musikalische Untermalung einerseits sehr spannungsfördernd, andererseits aber auch ein bisschen repetitiv, da die Titel stets die gleichen sind und typischerweise auch immer die gleichen Stellen – Kapitel- und Episodenanfänge von Musik untermalt wurden.

Insgesamt ist Apocalypsis ein durchaus gelungener Roman. Freunde von Thrillern mit Bezug zum Vatikan oder biblisch-mystischen Motiven können sich auf eine actionreiche Jagd um die Welt freuen, die die fiktiven!) Geheimnisse des Christentums zum Gegenstand hat. Wer den ersten Teil mochten, dem könnte der zweite Teil etwas zu abgehoben sein, gerade das Ende war enorm verwirrend und entfernt sich von dem noch halbwegs realitätsnahem ersten Teil sehr weit. Es wird immer unrealistischer, immer mystischer, zwischendurch passieren völlig unmögliche Ereignisse, sodass ich insgesamt diesen Band etwas schlechter bewerten würde. Da es dennoch ein spannender Roman war, bleibe ich aber bei 3/5 Sternen. Für Freunde von etwas abgehobenen Actionromanen durchaus eine Empfehlung wert. Aber beginnt dennoch beim ersten Band, ohne den wird der zweite zumindest bis zur Mitte unverständlich.

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Montagsfrage vom 23.10.2017

Guten Abend zusammen und Herzlich Willkommen zur aktuellen Montagsfrage, die leider mal wieder etwas verspätet an einem Dienstag erscheint – dafür gibt es aber diese Woche auch noch etwas anderes hier zu lesen, versprochen:

Hast du schon einnmal eine Fanfiktion zu einem Buch geschrieben?

Nein. Zumindest nicht unter diesem Namen. In den frühsten Tagen meiner Grundschulzeit habe ich mal etwas in der Richtung geschrieben, im Wesentlichen war das, was damals unter dem Titel ‚Schreibwerkstatt‘ lief, aber eine Nacherzählung von dem, was ich damals von einer Serie verstanden habe. Aber eine Fanfiction habe ich nicht geschrieben, nein – und ich habe auch nicht unbedingt Lust darauf, wenn ich ehrlich bin. Wenn ich mal Zeit hätte, habe ich andere Ideen, was ich gerne schreiben würde – dieser Blog ist nur eine dieser Sachen.

In diesem Sinne wünsche ich euch auch jetzt noch eine gute Woche!

Bis dahin!

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Heftromane Heute: Jerry Cotton #469: Warum musste Springfield sterben

Der heutige Beitrag wird wohl die letzte Folge der Serie Heftromane Heute sein – und in der kommenden Woche gibt es vermutlich nochmal einen kleinen Rückblick, außerdem möchte ich ein loses Nachfolgeprojekt vorstellen. Heute geht es aber nochmal ein letztes Mal um den Jerry-Cotton-Classic Sammelband, aus dem ja schon die letzten beiden Heftchen stammten – ich spare mir daher hier die Anmerkung über die schwierige Recherche, wann und wie das Heftchen ‚damals‘ veröffentlicht wurde und gebe einfach mal die Bandnummer #469 an.

Kommen wir also zu dem Heftchen. Eine junge, recht bekannte Frau will ihre Familie in einem kleinen Dorf besuchen und muss zu ihrem Entsetzen feststellen, dass scheinbar jegliches Leben im Dorf ausgelöscht wurde. Sie ruft sofort die Polizei und – weil der Fall doch extrem merkwürdig ist – sofort wird Jerry Cotton vom FBI mit eingeschaltet. Sie fahren zunächst ins Dorf und schauen sich um, unmittelbar währenddessen wird der Privatflieger der jungen Frau entführt. Dort, wo der Flieger gelandet ist, hört sich Cotton um, und schließlich wird dort noch eine Leiche gefunden. Doch was ist mit dem Dorf passiert? Ein verheerendes Gift wurde über dem Dorf versprüht, doch als Cotton den Drahtziehern auf die Spur kommen will, sieht er sich plötzlich einer nur vorgeblich als Psychiatrie betriebenen Einrichtung wieder, in dem schon die Spritzen auf ihn warten.

Natürlich geht auch dieses Heftchen gut aus, es muss ja noch mehrere tausend Hefte weiter gehen für den sympathischen G-Man vom FBI. Aber ansonsten fand ich diesen Band wieder recht spannend angelegt. Es sind schon immer ziemlich große Fälle, die sofort die nationale Sicherheit betonen, es wird ziemlich dick aufgetragen und kein kleiner Kriminalfall – es ist das genaue Gegenteil von den kleinen alltäglichen Fällen, die Sherlock Holmes immer so löst. Aber es ist nun mal ein deutsches Romanheftchen – hatte ich schon mal darüber gesprochen, dass diese Heftchen immer ein sehr romantisiertes Bild von Amerika zeichnen, bei denen immer alles so groß, spannend und frei ist? Man merkt dem Heftchen schon an, dass es eine deutsche Produktion ist und dass sich der oder die Autor-in nicht so wirklich gut im amerikanischen System auszukennen scheint – gerade heutzutage, wo sich ja die amerikanischen Krimiserien im Fernsehen die Klinke in die Hand geben, wirkt das doch noch alles etwas skuril.

Aber davon will ich jetzt gar kein Fass aufmachen, es ist ein Heftchen aus den 70ern, ist damit strenggenommen gar nicht mehr von ‚heute‘, wird aber als solches verkauft. Wichtiger ist doch, wie unterhaltsam das Heftchen ist, denn das ist schließlich der Selbstanspruch des Heftchens. Und unterhaltsam ist das Heftchen. Es baut eine schöne Spannung auf, es wird immer wieder durch etwas Action der Leser bei Laune gehalten und schließlich gibt es eine schlüssige, spannende, dramatische Auflösung. Alles ist drin, was das Heftchen braucht, dieses ewige ‚Herumge-girl-e‘ nervt nicht so sehr und das ist doch auch schon alles, was ich mir für eine vergnügliche Stunde zum Abschalten wünsche. In diesem Sinne gibt es auch für das letzte Heftchen nochmal gerne 4/5 Sternen von mir.

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Das getupfte Band – Arthur Conan Doyle

Diese Geschichte erzählt Watson, sei schon etwas älter, sie stamme noch aus der Zeit, als sich die beiden die Wohnung in der Baker Street teilen. Eines Tages kommt eine ziemlich aufgeregte Frau zu den beiden und berichtet vom Tod ihrer Zwillingsschwester, die vor der geplanten Hochzeit ein seltsames Pfeifen hörte und nachts auf mysteriöse Weise starb und etwas von einem getupften Band erzählt. Sie war allein in ihrem Zimmer, es war verschlossen und es gibt keine Anzeichen für Gewalteinwirkung. Nun ist sie selbst schon verlobt und will in Kürze heiraten und hat in der vergangenen Nacht ebenfalls ein seltsames Pfeifen gehört. Und die Umstände, in denen sie lebt, sind mehr als nur merkwürdig.

Die junge Frau lebt bei ihrem Stiefvater, der von einem Vermögen seiner verstorbenen Frau lebt, den Töchtern steht jedoch eine gewisse jährliche Geldsumme nach der Heirat zu. Weiterhin lebt er völlig isoliert, gilt als jähzornig und ist mit den herumstreunenden Zigeunern befreundet, er lässt sie frei bei sich unterkommen. Außerdem ist er ein großer Tierfreund, er hält sich einen Pavian und einen Leoparden, beide können sich ebenfalls frei bewegen, was nicht nur die Dorfbewohner, sondern auch die beiden Schwestern entsetzt, die insofern nachvollziehbarerweise ihre Türen nachts verschließen. Sherlock erkennt relativ schnell den Ernst der Lage, sodass er noch am selben Tag eine Verabredung mit der jungen Dame ausmacht, um sich das aus nächster Nähe anzuschauen. Er besichtigt das Zimmer und stellt seltsame Sachen fest. Das Bett ist fest mit dem Boden verschraubt, es gibt ein seltsames Luftloch und ein Klingelzug scheint gar nicht zu funktionieren – alles Sachen, die bei einer Renovierung vor einigen Jahren erst neu eingebaut wurden. Holmes Verdacht erhärtet sich und die beiden beschließen, eine Nacht in diesem Zimmer zu verbringen, in der sich dann auch die Katastrophe ereignet –

…die ich jedoch hier nicht vorwegnehmen möchte. Ein bisschen Spannung möchte ich euch gerne übriglassen, denn der Fall endet dann doch noch ziemlich spannend. Insgesamt ist das gesamte Setting hier wieder ziemlich seltsam. Das Motiv des Geldes in Verbindung mit der Heirat kennen wir zwar schon zur Genüge, aber hier war die Umsetzung mal wieder besonders ausgefallen. Auch wenn die Idee mit dem zurückgezogen lebenden auch nicht besonders neu – und ziemlich dankbar für seltsame Todesfälle – ist, ist es dennoch sehr gelungen und macht viel Freude beim Lesen.

Interessant ist hier die Variation des locked-room Motives. Verschlossene Räume spielen ja eine wichtige Rolle in Kriminalgeschichten und sind meistens besondere Spannungsmomente, weil es scheinbar keine Möglichkeit gibt, zu entkommen – hier wird es eben dadurch gebrochen, dass dieser scheinbar geschlossene Raum schon von Anfang an ein bisschen offen ist, es gibt am Anfang eine Bemerkung, dass man im Zimmer den Rauch der Zigarren des Vaters riechen kann – was sich dann ja auch später bestätigen wird.

Mal wieder war Watsons Rolle eher beobachtender Natur – er ist zwar immer irgendwie dabei, aber er trägt natürlich wie so oft nichts dazu bei, diesen Fall zu klären. Er beobachtet und schreibt uns das ganze fleißig mit, mehr hat er aber nicht zu tun. Dennoch gebe ich durchaus gerne 3,5/5 Sternen für diese Geschichte.

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Montagsfrage vom 16.10.2017

Hallo zusammen und Herzlich Willkommen zur Montagsfrage dieser Woche:

Gerade wurde der Literaturnobelpreis verliehen. Wem würdet ihr persönlich den Literaturnobelpreis verleihen?

Puh. Ich finde die Frage enorm schwer zu beantworten. Laut dem Wortlaut Alfred Nobels soll der Preis verliehen werden an denjenigen „der in der Literatur das Herausragendste in idealistischer Richtung produziert hat“. Ich bin nicht sicher, welchen Form von Idealismus Nobel damit meint, ich weiß auch nicht, was die Kriterien sein müssen, aber ich würde einfach mal Haruki Murakami in den Ring werfen. Ich meine, er war auch schon einige Male in der engeren Auswahl und das wäre so der Schriftsteller, dem ich diesen Preis am ehesten gönnen würde. Ansonsten bin ich einfach viel zu beschränkt in meiner Literaturauswahl, als dass ich dazu irgendetwas sinnvolles beitragen könne.

In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Woche und freue mich, euch dann endlich in dieser Woche wieder mal zwei Rezensionen präsentieren zu dürfen.

Bis dahin!

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Monatsliste vom September 2017

Mal wieder ist ein Monat viel zu schnell vergangen und mal wieder fällt es mir wahnsining schwer, herauszufinden, wo die Zeit eigentlich hin ist. Nun gut, schaue ich mir die Abgaben zum Ende des Semesters und das abgeschlossene Praktikum an, wird dies durchaus deutlich, aber dennoch ist mal wieder weniger Lesezeit übriggeblieben, als ich mir das erhofft hätte.

Dafür habe ich endlich mal wieder meinen SuB durchsortiert und kann euch jetzt folgende Zahlen (Stand Ende September) anbieten: 111 Bücher mit einer Gesamtseitenzahl von 60.216. Das sind 542 Seiten pro Buch, also im Durchschnitt sehr dicke Bücher. Bei einem Lesepensum von 1000 Seiten im Monat und keinen Neuzugängen wäre ich damit also bis Oktober 2022 mit Büchern versorgt. Ich gebe zu, das ist schon eine etwas gruselige Vorstellung. wobei ich versuche, mich in den letzten Monaten nicht mehr so sehr von meinem SuB unter Druck setzen zu lassen – was auch meistens ganz gut klappt. Angenehmerweise sinkt mit dem Lesepensum auch die Zahl der Neuerwerbungen meistens ganz gut, sodass ich im September kein neues Buch dazubekommen habe.

Aber genug davon, hier die – zugegebenermaßen etwas traurigen – Zahlen:

Gelesen:

Das Landhaus in Hampshire – Arthur Conan Doyle (coming soon, 25 Seiten)
Apocalypsis II – Mario Giordano (coming soon, 592 Seiten)

Gelesen (Deutsch): 617 Seiten, 20,56 Seiten pro Tag
Gelesen (Englisch): 0 Seiten, 0 Seiten pro Tag
Gelesen (gesamt): 617 Seiten, 20,56 Seiten pro Tag

End-Sub-Stand: 111

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Montagsfrage vom 09.10.2017

Hallo zusammen und herzlich Willkommen zur ersten ‚richtigen‘ Montagsfrage, die pünktlich am passenden Montag erscheint:

Wie viel bedeuten euch beim Bloggen über Bücher die Zahlen? Follower, Likes, Shares…macht ihr euch etwas daraus?

Das ist eine spannende Frage. Bis vor einem Jahr oder so hatte ich die Zahlen zumindest halbwegs im Blick, auch wenn ich nie wahnsinnig viel dafür getan habe, höhere Reichweite zu generieren, habe ich es dennoch im Auge behalten und auch versucht, ein bisschen Google-Freundlich zu arbeiten – ich spreche generell wenig ‚Dauerleser‘ an, sondern mein Publikum setzt sich eher aus ‚Zufallsbesuchen‘ zusammen, die dann hoffentlich bleiben.

Inzwischen habe ich aber auch das völlig eingestellt, man schaue sich den letzten Monat an, in dem ich ja kaum zum Bloggen kam, insofern ist wahrscheinlich auch meine Reichweite im Keller, ich habe im Moment da wenig Überblick. Grundsätzlich ist etwas Reichweite durchaus schön, aber ich betreibe den Blog nicht, um mich einer großen Öffentlichkeit zu präsentieren, sondern mehr als Hobbyprojekt für mich und jeden, den es interessieren mag. Insofern muss der Blog auch keine bestimmten Zahlen erreichen oder gar Einnahmen generieren, um mich zum Bloggen zu motivieren.

In diesem Sinne wünsche ich euch eine schöne Woche, in der es dann auch endlich wieder mehr als Montagsfragen zu lesen gibt. Bleibt gespannt!

Bis dahin!

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Montagsfrage vom 02.10.2017

Hallo zusammen und herzlich Willkommen zur letzten dieser ‚Nachholfragen‘

Hast du bestimmte Rituale, z.B. ein bestimmtes Buch jedes Jahr zu lesen oder ein Genre zu testen, das dich eigentlich wenig anspricht etc.?

Nein, solche jährlichen Rituale habe ich eigentlich nicht. Es gibt so ein paar Sachen, die ich mal ganz gerne ausprobiere, aber auch die folgen keinen spezifischen Rhythmen. Was mir häufiger passiert, ist, dass ich nach einer stressigen Uniphase oder nach einem anstrengeden Buch häufig etwas leichtes lese – und ich mag es gerne, von bekannten Autoren eines der unbekannten Werke zu lesen. Ansonsten sieht es bei mir mit Ritualen – wie auch schon bei den Angewohnheiten – eher mau aus.

Bis zur nächsten Montagsfrage – diesmal dann wieder a) an einem Montag und b) die passende Montagsfrage!