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#fbm13 – Der erste Streich

Ich war da. Gestern. Zum ersten Mal überhaupt bin ich auf eine große Messe gefahren und dann war es auch gleich noch die Buchmesse. Ich habe mir extra drei Tage Urlaub genommen, um diesem Event beizuwohnen. Gestern zur Eröffnung bin ich das erste Mal hingefahren und morgen werde ich noch einmal hinfahren – je nach Lust und Laune komme ich dann auch am Samstag nochmal vorbei.

Frühmorgens bin ich also gesten nach Frankfurt gefahrenk-P1000442

Okay, frühmorgens ist etwas übertrieben, ich bin daheim um 07:23 Uhr losgefahren und dann um 08:09 Uhr in Gießen Richtung Frankfurt abzufahren. Vom Bahnhof bin ich dann zu Fuß zur Messe gelaufen und war dann auch gegen viertel nach 9 vor Ort und erstmal total überfordert. Ich war noch nie dort und hatte keine Orientierung. Wo sind welche Hallen, was ist wo und wie komme ich wo hin? Also bin ich mehr oder weniger planlos durch die Hallen 3.1 und 4.1 gestreunt, um dann erstmal auf den Stand von arte zu treffen und mir den Wake-Up Slam anzusehen.Das war ein bisschen surreal, denn den Stefan Dörsing, der zusammen mit Philipp Herold dort geslammt hat, kenne ich. Er kommt aus Wetzlar und am Hessentag letztes Jahr in Wetzlar habe ich ihn schonmal gesehen und sogar einer seiner Texte kam mir bekannt vor. Ich bin also von Wetzlar nach Frankfurt gefahren und als erstes habe ich einen Wetzlarer gesehen. Strange!

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Dannach habe ich dann den Pressebereich gefunden und mir erstmal das Presseinformationskit (samt cooler schwarzer Tasche) geben lassen und hatte gleich etwas mehr Durchblick. Mehr oder weniger ohne System habe ich dann erstmal alle Hallen, die ich so gefunden habe, abgeklappert, denn mein Ziel für den Mittwoch war eigentlich nur: Überall mal durchlaufen und Eindrücke sammeln. Genau das habe ich auch gemacht. Ich war beispielsweise mal bei der großen ARD-Bühne. Auf das ARD-Kino habe ich verzichtet. Ich muss nicht nach Frankfurt fahren um mir einen Tatort anzuschauen.

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Am meisten fasziniert haben mich doch die ganzen internationalen Aussteller. Was man dort für Menschen sehen kann, die alle eine Leidenschaft (oder zumindest ein Berufsfeld) teilen, ist mehr als nur faszinierend, sondern einfach überwältigend. Aus allen Ecken der Welt kamen dort Leute zusammen. Da will ich unbedingt nochmal etwas gezielter vorbeischauen.

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Gegen Mittag habe ich dann das Lesezelt entdeckt, das auf der großen Freifläche aufgebaut ist. Hier werden stündlich Lesungen abgehalten und das in einer ziemlich tollen Atmosphäre.

k-P1000449Als ich gerade dort war, las die Autorin Maike Maja Nowak aus ihrem Buch „Wie viel Mensch braucht ein Hund“. Sie erzählt Geschichten von Familien mit Hunden, in denen Hunde falsch betreut werden. Die Autorin und ihre TV-Serie „Die Hundeflüsterin“ scheinen zwar unter Hundebesitzern stark zu polarisieren, ihre Lesung hat mir jedoch ziemlich gut gefallen und das, was sie in ihrem Buch erzählt hat, klang auch alles relativ plausibel. Ich hatte jedenfalls meinen Spaß, gerade in diesem schönen Rahmen, in dem die Lesung abgehalten wurde. Dort werde ich wohl auch am Freitag gegen Mittag mal eine Pause machen und einfach ein bisschen zuhören.

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Nach meiner Mittagspause habe ich mal die FaMIs besucht, ich wurde von mehreren Seiten fast schön genötigt, dort mal hinzugehen und ja, liebe FaMIs, ihr habt einen schönen Stand auf die Buchmesse gezaubert. Mal schauen, vielleicht schau ich am Freitag nochmal bei euch vorbei. Dann habe ich die Leseinsel der unabhängigen Verlage für mich entdeckt. Dort las Helmut Ortner einige Seiten aus seinem neuen Buch, „Das Buch vom Töten“ und erzählte einige interessante Fakten über die Todesstrafe. Ortner hat wohl schon einige Sachbücher veröffentlich und schien mir auch ziemlich qualifiziert, so hat er auch Interviews mit ehemaligen Henkern geführt, um dieses Buch zu schreiben. Eine sehr interessante Sache.

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Abschließend habe ich dann noch (nach einigem Hin- und Hergetwitter dann doch überraschend schnell) die liebe Anka getroffen  – und was soll ich sagen, sie ist im wahren Leben mindestens genauso sympathisch, wie sie in den Videos und Blogposts. Wir haben zwar versäumt, ein Foto zu machen, aber das können wir dann ja am Freitag nachholen 🙂

Und schon relativ früh am Nachmittag habe ich mich dann auf den Heimweg gemacht und freue mich jetzt auf einen spannenden und nicht ganz so chaotischen Messefreitag. Bis dahin!

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